Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen? (Lk 6,9)
εἶπεν δὲ ὁ Ἰησοῦς πρὸς αὐτούς· ἐπερωτῶ ὑμᾶς εἰ ἔξεστιν τῷ σαββάτῳ ἀγαθοποιῆσαι ἢ κακοποιῆσαι, ψυχὴν σῶσαι ἢ ἀπολέσαι;
Ait autem ad illos Iesus: Interrogo vos, si licet sabbato bene facere an male; animam salvam facere an perdere?
Das Gute kommt letztlich von Dem, der gut ist. Wir können über das Gute schreiben und darüber nachdenken, aber das Gute selbst erfordert, dass wir es tun. Dann liegt das Gute nicht nur im Bereich der Wünsche und Erwartungen. Das griechische Verb besteht aus zwei Wörtern: gut und tun. Derjenige, der Gutes tut, erfordert die eigene Kraft, Fähigkeiten, Intellekt und Herz. Auf diese Weise wird der Mensch selbst gut und in ihm erfüllt sich der Ruf des Evangeliums: Sei vollkommen, so wie dein Vater im Himmel vollkommen ist.
