Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? (Lk 17,7)
Τίς δὲ ἐξ ὑμῶν δοῦλον ἔχων ἀροτριῶντα ἢ ποιμαίνοντα, ὃς εἰσελθόντι ἐκ τοῦ ἀγροῦ ἐρεῖ αὐτῷ· εὐθέως παρελθὼν ἀνάπεσε;
Quis autem vestrum habens servum arantem aut pascentem, qui regresso de agro dicat illi: Statim transi, recumbe?
Das Feld ist ein geheimnisvoller Ort, weil es die Kraft der Natur und der menschlichen Arbeit vereint. Der Boden bringt Getreide hervor. Was benötigt wird, ist menschliche Weisheit, Anstrengung und Ausdauer. Ohne diese Aktivitäten wird der Boden immer noch gebären, aber spontan. Dies ist normalerweise der Fall, wenn Unkraut wächst. Die Arbeit des Dieners ist notwendig, damit das Feld seine eigene Bedeutung erhält. Das Evangelium verwendet oft das Bild eines Feldes und eines Bodens. Es ist der Ort der ersten Tätigkeit des Paradiesmenschen und dann des im Schweiße seines Angesichts arbeitenden Sünders. Der ältere Sohn in Lukas 15 kam gerade vom Feld zurück, als er Musik und Tanz hörte. Er wollte das Haus nicht betreten, weil er die Freude am Dienen nicht verstand. Mögen unsere täglichen Tätigkeitsbereiche uns an die Demut des Dienens erinnern.
