Das Wort

Werfen (βάλλω ballō)

Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben. (Lk 21,4)

πάντες γὰρ οὗτοι ἐκ τοῦ περισσεύοντος αὐτοῖς ἔβαλον εἰς τὰ δῶρα, αὕτη δὲ ἐκ τοῦ ὑστερήματος αὐτῆς πάντα τὸν βίον ὃν εἶχεν.

Nam omnes hi ex abundanti sibi miserunt in munera Dei: hæc autem ex eo, quod deest illi, omnem victum suum, quem habuit, misit.

Wenn wir dem heutigen Verb folgen, stellt sich heraus, dass es eine interessante Abstufung gibt. Zuerst warf die Frau, wie Evangelist sagt, „zwei Münzen“ hinein, dann „mehr“ und schließlich „alles“. Der Punkt ist, dass wir selbst einen Prozess des Vertrauens durchlaufen müssen, um durch einfache Gesten unser gesamtes Leben Gott anzuvertrauen und unser ganzes Vertrauen in die himmlische Schatzkammer zu legen. Die Witwe hätte eine der Münzen behalten können, doch sie zögerte nicht, die beide einzuwerfen. Sie wechselte sie nicht von Hand zu Hand. Mit einer Geste warf sie sich in die Hände des Vaters, denn sie hatte nur Ihn.

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