Das Wort

Natur (φύσις fysis)

Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet. (2P 1,4)

διʼ ὧν τὰ τίμια καὶ μέγιστα ἡμῖν ἐπαγγέλματα δεδώρηται, ἵνα διὰ τούτων γένησθε θείας κοινωνοὶ φύσεως ἀποφυγόντες τῆς ἐν τῷ κόσμῳ ἐν ἐπιθυμίᾳ φθορᾶς.

per quem maxima, et pretiosa nobis promissa donavit: ut per hæc efficiamini divinæ consortes naturæ: fugientes eius, quæ in mundo est, concupiscentiæ corruptionem.

Das Versprechen ist in der Tat groß, denn es geht um die Teilnahme am Leben Gottes. Es ist schwer vorstellbar. Wir tragen diesen unschätzbaren Schatz bereits in uns. Dieser Schatz wurde durch die Kraft des Sakraments der Taufe in uns geweckt. Unser göttlicher Ursprung wird durch das innere Licht der Erkenntnis von Erkenntnis, Güte und Ziel bewiesen. Vor allem wird er durch die Fähigkeit zu lieben bestätigt. Der heilige Petrus zeigte uns den Weg vom Glauben zur Liebe. Er zeigte uns die sieben Stufen des Wachstums: Tugend, Erkenntnis, Selbstbeherrschung, Geduld, Frömmigkeit, brüderliche Freundschaft und Liebe. Dies ist die Teilnahme an der göttlichen Natur ϕύσις [physis]. Von welcher Stufe aus schaue ich nach unten und nach oben?

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