In der Hoffnung auf das ewige Leben, das der wahrhaftige Gott schon vor ewigen Zeiten verheißen hat. (Tt 1,2)
ἐπʼ ἐλπίδι ζωῆς αἰωνίου, ἣν ἐπηγγείλατο ὁ ἀψευδὴς θεὸς πρὸ χρόνων αἰωνίων.
in spem vitæ æternæ, quam promisit qui non mentitur, Deus, ante tempora sæcularia.
Die christliche Hoffnung geht über den Horizont der Zeitlichkeit hinaus. Sie ist keine Flucht vor dem Realismus und den Härten dieses Lebens, um Trost im Ewigen zu suchen. Sie wächst in einem Herzen, das Gott gehorcht, sie wird gestärkt auf der Grundlage der Versprechen Gottes. Eine solche Hoffnung verleiht jedem Moment, der uns dem ewigen Leben näher bringt, einen Sinn. Sie gehört zu unseren täglichen, kleinen Hoffnungen auf ein Treffen, auf den Sonnenaufgang, auf eine gute Lösung der Probleme. Sie hat ein sanftes Lächeln im Gesicht und mit diesem Lächeln kann sie denen, die auf den Wegen der Hoffnungslosigkeit wandeln, Vertrauen einflößen.
